Statuten

des Vereins

Gesellschaft zur Erforschung EurAsiens


1. NAME, SITZ UND ZWECK

Art. 1 Name
Unter dem Namen „Gesellschaft zur Erforschung EurAsiens“ besteht ein Verein im Sinne von Art. 60ff. ZGB als juristische Person.

Art. 2 Sitz
Der Verein hat seinen Sitz am jeweiligen Wohnsitz des Präsidenten.

Art. 3 Zweck
Der Verein fördert die archäologische und kulturhistorische Erforschung des Kulturraums Eurasien, der sich von Iran bis China erstreckt. Die Förderung erfolgt durch Feldforschungen, Grabungen und Publikationen der Forschungsergebnisse in Fachgremien, Fachpublikationen und auf der Homepage des Vereins.

Zudem fördert der Verein junge Forscher und Forscherinnen in Zentralasien und Europa.

Zu diesem Zweck pflegt der Verein die Zusammenarbeit mit Wissenschaftler/-innen, Interessierten, potentiellen Sponsoren, Institutionen und Behörden auf nationaler und internationaler Ebene.

Der Verein informiert im Internet über seine Homepage über laufende Projekte, Forschungsergebnisse und Veranstaltungen. Darüber hinaus organisiert der Verein einmal pro Jahr eine öffentliche Fachtagung zu den laufenden Projekten, an der auch ein Gastreferent eingeladen wird. In grösseren Abständen und je nach finanziellen Mitteln engagiert sich der Verein, für Fachleute auch mehrtägige Kongresse zu organisieren.

2. MITGLIEDSCHAFT

Art. 4 Mitglieder
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein, die den Zweck ideell oder materiell unterstützen.

Aufnahmegesuche sind an den Präsidenten zu richten.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand endgültig mit einer Mehrheit von drei Vierteln.

Art. 5 Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt
b) Nichtbezahlen trotz Zahlungseinladung des geschuldeten Mitgliederbeitrags über einen Zeitraum von zwei Jahren.
c) Ausschluß
d) Todesfall, bei juristischen Personen Verlust der Rechtspersönlichkeit.

Der Austritt kann auf Ende eines Kalenderjahrs erfolgen und ist dem Präsidenten schriftlich, per Post, E-Mail oder Fax mitzuteilen.

Der Ausschluß kann vom Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln gegen jedes Mitglied ausgesprochen werden, welches sich eines unehrenhaften Verhaltens schuldig gemacht, die Interessen des Vereins geschädigt oder das Vereinsleben nachhaltig gestört hat. Der Beschluß des Ausschlusses wird dem auszuschließenden Mitglied schriftlich mitgeteilt. Es besteht keine Rekursmöglichkeit an die Generalversammlung.

Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren sofort jeden Anspruch auf das Vereinsvermögen.

3. ORGANISATION

Art. 6 Organe
Die Organe des Vereins sind:
a) Generalversammlung (Mitgliederversammlung)
b) Vorstand
c) Revisionsstelle

Art. 7 Generalversammlung: Aufgaben und Kompetenzen
Die Generalversammlung findet jedes Jahr im ersten oder zweiten Quartal statt. Zur Generalversammlung werden die Mitglieder spätestens dreißig Tage im Voraus per E-Mail, per Post oder per Fax eingeladen, unter Beilage der Traktandenliste. Anträge seitens der Mitglieder sind dem Vorstand einzureichen. Treffen diese spätestens vierzig Tage vor der Generalversammlung beim Vorstand ein, werden sie in der Traktandenliste aufgenommen. Verspätet eingereichte Traktanden werden grundsätzlich an der nächsten Generalversammlung behandelt.

Der Vorstand kann auch zu einer außerordentlichen Generalversammlung einladen.

Jede ordnungsgemäß einberufene Generalversammlung ist beschlußfähig.

Die Generalversammlung verfügt über die folgenden Aufgaben und Kompetenzen:
a) Abnahme des Jahresberichts und der Jahresrechnung.
b) Entlastung des Vorstands.
c) Abnahme des Budgets und Festsetzen der Jahresbeiträge.
d) Wahl des Präsidenten und der übrigen Vorstandsmitglieder.
e) Behandlung von Anträgen des Vorstands und der Mitglieder.
f) Änderung der Statuten.
g) Auflösung des Vereins.

Art 8 Beschlußfassung der Generalversammlung
Beschlüsse an der Generalversammlung werden in offener Abstimmung mit einfachem Mehr gefaßt. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid.

Es wird bei jeder Generalversammlung ein Beschlußprotokoll erstellt.

Alle anwesenden Mitglieder haben das gleiche Stimmrecht. Stellvertretung ist bei natürlichen Personen nicht zulässig. Juristische Personen gelten als ein Mitglied und üben das Stimmrecht durch einen bevollmächtigten Vertreter aus.

Bei der Beschlußfassung über die Décharge, über ein Rechtsgeschäft oder einen Rechtsstreit zwischen ihm und dem Verein, ist das betroffene Mitglied vom Stimmrecht ausgeschlossen.

Art. 9 Konstituierung des Vorstandes
Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern und wird von der Generalversammlung auf eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Er konstituiert sich selbst. Der Vorstand ist beschlußfähig, sofern mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Er wird einberufen durch den Präsidenten oder auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes. Bei Stimmengleichheit kommt dem Präsidenten der Stichentscheid zu. Beschlußfassung auf dem Zirkularweg ist möglich, falls von keinem Vorstandsmitglied mündliche Beratung verlangt wird.

Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand von selbst. Solche Nominationen sind an der nächsten Generalversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

Der Vorstand setzt sich mindestens zusammen aus:
a) Präsident
b) Aktuar
c) Kassier

Weitere Chargen können durch den Vorstand ernannt werden. Ämterkumulation ist zulässig.

Art. 10 Aufgaben und Kompetenzen des Vorstandes
Der Vorstand verfolgt die Vereinsziele selbständig. Es stehen ihm grundsätzlich alle Befugnisse zu, welche nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind. Der Vorstand vertritt den Verein nach außen. Er bestimmt die Zeichnungsberechtigung. Über die Vorstandssitzungen wird ein Beschlußprotokoll verfaßt.

Der Vorstand erläßt Reglemente im Rahmen der vorstehenden Bestimmungen.

Der Vorstand arbeitet grundsätzlich ehrenamtlich, Spesenvergütungen sind ebenfalls ausgeschlossen.

Art. 11 Revisionsstelle.
Die Revisionsstelle besteht aus einer natürlichen Person oder einer juristischen Person, die nicht Mitglieder des Vereins sein müssen. Die Revisionsstelle wird für drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Die Revisionsstelle erstattet der Generalversammlung den Revisionsstellenbericht.

4. VEREINSVERMÖGEN, HAFTUNG

Art. 12 Zusammensetzung
Das Vermögen bildet sich aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder, aus Überschüssen der Betriebsrechnung, aus allfälligen Schenkungen und Sponsorbeiträgen, Veranstaltungsbeiträgen und Vermächtnissen.

Art. 13 Mitgliederbeitrag und Haftung
Die Jahresbeiträge für die Mitglieder werden jährlich von der Generalversammlung festgesetzt. Gründungsmitglieder sind vom Jahresbeitrag befreit.

Es sind abgestufte Mitgliedschaftskategorien möglich. Der Mitgliederbeitrag (für Studierende) beträgt minimal CHF 50.-

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen. Jede persönliche Haftung des Vereinsmitglieds ist ausgeschlossen.

Art. 14 Vereinsjahr
Das Vereinsjahr ist mit dem Kalenderjahr identisch.

5. STATUTENÄNDERUNG UND AUFLÖSUNG

Art. 15 Statutenänderung
Für eine Statutenänderung ist die Zustimmung einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig.

Art. 16 Auflösung
Im Falle einer Auflösung des Vereins bestimmt die Generalversammlung über die Aufteilung des Liquidationserlöses.

6. INKRAFTTRETEN DER STATUTEN

Diese angepassten Statuten wurden in der vorliegenden Form an der 10. Jahresversammlung vom 13. Mai 2014 angenommen und sofort in Kraft gesetzt. Sie lösen die Statuten vom 16. April 2004 ab.

Hergiswil, den 28. Mai 2014

Der Präsident
Christoph Baumer
Die Aktuarin
Therese Weber









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